Kostenlose Stadtrundgang Brüssel WW2 | Besetztes Brüssel
Beschreibung
Erkunden Sie Brüssel durch die Linse des Zweiten Weltkriegs. Entdecken Sie die Geschichten und besuchen Sie die Orte, die am engsten mit der Besetzung der Stadt durch die Nazis zwischen 1940 und 1944 verbunden sind. Diese 75-minütige Einführungsroute ist Teil des umfassenderen Besetztes Brüssel-Projekts, das für Besucher geschaffen wurde, die einen ersten Einblick in die Kriegsgeschichte der Stadt erhalten möchten, bevor sie das Thema eingehender erkunden.
- Wie die belgische Regierung auf die Invasion reagierte.
- Wie gewöhnliche Menschen sich anpassten, um zu überleben: der belgische Exodus, Schwarzmärkte, Bombenangriffe und Widerstandsbewegungen.
- Wie die jüdische Bevölkerung diskriminiert, verfolgt und zur Deportation ins Visier genommen wurde.
- Wie Brüssel es schaffte, seine Freiheit und seinen Frieden wiederzuerlangen.
REISEPLAN
1. Rue de Ruysbroeck 35
Heute eine Schule, beherbergte dieses Gebäude einst eine Druckerei, die durch einen mutigen Akt des Widerstands gegen die Nazi-Propaganda während der Besatzung weltberühmt wurde.
2. Grande Synagogue de Bruxelles
In Belgiens wichtigster Synagoge reflektieren wir über die Erfahrungen der jüdischen Gemeinde Brüssels während der Besatzung: tägliche Einschränkungen, Verfolgung, Verhaftungen, Deportationen und die systematische Gewalt der Nazi-„Endlösung“.
3. Place Poelart
Wir besuchen das Denkmal zu Ehren der belgischen Infanteristen beider Weltkriege, bevor wir uns zwei wichtigen Orten der Besatzungsgeschichte zuwenden: dem Palais de Justice, das von den Nazis besetzt und bei ihrem Rückzug in Brand gesetzt wurde, und der Avenue Louise, wo das Gestapo-Hauptquartier Ziel eines gewagten Widerstandsakts eines belgischen Piloten wurde.
4. Place du Jeu de Balle
Im Herzen des Marolles-Viertels, wo unter der Besatzung Schwarzmärkte florierten, verbirgt dieser lebhafte Platz ein fast vergessenes Kriegsgeheimnis unter seinen Pflastersteinen.
5. Rue Haute 60
Im April 1945 beging Hitler in seinem Berliner Bunker Selbstmord. Doch in Brüssel führten die Nachrichten zu Gerüchten, Unglauben und einem der ungewöhnlichsten Akte öffentlicher Satire der Stadt.
6. Grand-Place de Bruxelles
Im September 1944 kehrte Brüssel in lokale Hände zurück. Nach zwei deutschen Besetzungen in weniger als dreißig Jahren war die Stadt wieder frei.
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